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Die Umsätze der Modebranche 2012 / 2013

Mode

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Die Modebranche ist in Deutschland traditionell heiß umkämpft. Während die klassischen Modehäuser um Marktanteile fürchten müssen, steigen die Umsätze der Billiganbieter. Die Luxus-Labels leben stabil auf hohem Niveau. Interessant ist der Einfluß der Online Shops auf das Marktgefüge.

Das Jahr 2012
Laut dem Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie startete die Branche der Online Mode Händler nach erfolgreichen Leitmessen optimistischer in das Jahr 2012, als es die allgemeine Konjunkturlage erwarten ließ. So war nach den ersten beiden Quartalen ein deutliches Minus in Höhe von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Das dritte Quartal endete mit einem Rekordverlust von minus 9,0 Prozent. Erst der Beginn der Kälteperiode im vierten Quartal führte wieder zu einer leichten Entspannung, die Verluste lagen Ende November aber immer noch bei minus 7,8 Prozent.

Einfluß der Eurokrise
Die Eurokrise führte besonders ab dem dritten Quartal 2012 zu Exporteinbrüchen im Euro-Raum. So konnte die nachlassende Nachfrage im Inland nicht mehr durch höhere Exporte ausgeglichen werden, was in den Vorjahren besonder bei den Online Mode Händlern noch meist glückte. Die Exportqutoe blieb durch die homogen sinkenden Nachfrage im In- und Ausland stabil bei 25 Prozent. Für das Gesamtjahr sank die Binnennachfrage um 7,5 Prozent, die Auslandsnachfrage um 8,5 Prozent.

Online Mode und stationäre Händler
Während die klassischen stationären Händler weiter Marktanteile einbüßen, könnten die Online ModeHändler im Rahmen einer anstehenden Marktbereinigung ein weiteres Minus verhindern. Die Luxusmarken müssen ihr Online-Angebot emtionalisieren ihre Anteile zu halten. Die größten Gefahren sind weiterhin die schwächelnde Binnennachfrage aufgrund der hohen Sparquote der Deutschen, sowie das weitere Geschehen in der Eurokrise. In- und Auslandsumsätze können nicht mehr füreinander einstehen.

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